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2018. a town / a photo

coming soon.

more to come.


2017. Lindau / Spuren auf dem Eis

Wenn die Elemente und die Menschen in ungewohnter oder zumindest seltener Kombination aufeinander treffen, wie hier beim zugefrorenen Seebereich der Reutiner Bucht am Bodensee, dann ist das – in diesem Fall – für beide Seiten ‘spannend’: Die Eisdecke knirscht, die Menschen schreiben sich mit ihren Spuren in die Eisdecke ein.

Ist der See (auch nur teilweise) zugefroren, lockt es alle aufs Eis: Mensch und Tier, Alt und Jung, mit Fahrrad, Schlitten und Schlittschuhen oder auch nur “zu Fuß”, Familien, die die ungewohnte Erfahrung und neue Blicke aufs Ufer, aber auch Eilige, die die Abkürzung suchen.


2016. Athen / dreamer

Die so genannte “Street”-Fotografie steckt immer in einem Dilemma: Ist der Blick aufs ‘Objekt’ voyeuristisch? Woraus bezieht er seine Legitimität? Wie viel “Gestaltung” und ästhetische Überformung oder wie viel vermeintliche Unmittelbarkeit verträgt das Abbild?


In den Straßen von Athen liegt ein Mann in einem Hauseingang, schlafend, mit dünnem Tuch bedeckt und umgeben von den fetischartigen Darstellungen eines urbanen, “event”- und konsumgetriebenen Lebens, das ihn jedoch nicht berührt. Im Auge des Betrachters eröffnet sich in der Szene jedoch ein innerer, stummer Dialog. Dass die Szene in Athen spielt, kaum 100 m hinter der quirlig belebten “Konsumzone”, mag ein besonderes Licht werfen auf eine Gesellschaft, die innerhalb Europas liegt, gleichwohl aber zu einem Teil ihrer Peripherie quasi degradiert wurde – und damit auch die Menschen, die dort um ihrer Perspektiven beraubt, zu überleben suchen.


2015. Winter / Solitude

Die Fotografie lebt mehr vom gestalteten Eindruck als von der vermeintlich genauen oder realistischen Abbildung des Äußeren, die uns natürlich im engeren Sinne sowieso immer nur als etwas durch das Licht Vermitteltes ins Auge fällt.

20150308-DSC00105_edit-ucpDer Blick auf Beiläufiges, Alltägliches, scheinbar Zufälliges – und die so oft genug genauso “beiläufig”, aber nie absichtslos entstehende Fotographie – erweist sich oft erst im Nachhinein, früher in der Dunkelkammer, heute im digitalen “Lightroom”, als der “richtige Moment”, der nicht nur ein “Objekt” einfängt, sondern dies im Ausgleich von konzentrierter Bedeutung und bedeutungslosem Selbstsein belässt.


2014. See mit Badenden

Fotografie ist Malen mit Licht. Insbesondere die “nicht farbintensive” Fotografie kann mit der Grenze zum “Graphischen” spielen.

Die besondere, unaufgeregte und gelassene “Magie” des Sees einzufangen, kann entspannend, meditativ und zugleich sehr intensiv sein: so, wenn die nahezu gleichgültige Eleganz der Wasseroberfläche mit den Körpern der einzelnen Badenden und ihren Wünschen nach Erholung, Eintauchen und “Davongleiten” zusammentrifft.


2013. a town / a photo

coming soon.

more to come.


2012. a town / a photo

coming soon.

more to come.


2011. a town / a photo

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