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“Sagenhaftes Lindau” / Karl Schweizer – 2., erweiterte Auflage

In der erweiterten Auflage – die natürlich auch neue, wunderbare Aquarelle von Uli Kaiser enthält! – begegnen wir der Aurelia auf der Römerschanze, hören von den Hexensteinen von Lindau, der Herrin von Degelstein, besuchen das Bollermännchen in Motzach und das Erenmännle von Bösenreutin, begegnen den 7 Schwaben und den Nixen von der Gerberschanze, hören vom Ausbruch aus Lindaus Gefängnis, von der ehemaligen Giovanolimühle und der Villa Engel. Achtzehn Legenden, Sagen und Erzählungen aus Lindau und seiner Umgebung werden neu erzählt. Dazu gibt es ganzseitige Bilder, gemalt von Uli Kaiser, alte und aktuelle Fotos von den geheimnisvollen Orten, Informationen über die historischen Hintergründe und ein Nachwort zur sozialen Funktion von Sagen. … und beschlossen wird das Buch von einer grossartigen, farbigen, ausklappbaren Stadtansicht Lindaus aus dem Jahr 1550! Das prachtvolle Buch gibt’s im örtlichen Buchhandel.

Karl Schweizer
Sagenhaftes Lindau
Neu erzählt von Karl Schweizer mit Bildern von Uli Kaiser
153 Seiten, 1 Ausklapptafel mit Karte

  • im lokalen Buchhandel erhältlich

“Lindau und der I. Weltkrieg” / Karl Schweizer

CharlySchweizer-Broschur-Lindau-Weltkrieg-TitelseiteEs ging nicht gut aus – für alle Beteiligten seinerzeit und auch für die, die unbeteiligt bleiben wollten. Und ein später, sehr später, aber hoffentlich doch nicht zu später Nachhall jenes “Weltkrieges”, in das eine tückische Allianz aus industrieller Gier und politisch-militärischer “Reichsideologie” des 19. Jahrhunderts Europa und die Welt zog, war in Lindau die Errichtung eines Gedenksteins in der schmalen “Bazienstraße” für jene Menschen, die dem Lindauer 20. Infanterieregiment am 25. 8. 1914 bei einem mörderischen Angriff und Massaker zum Opfer fielen.

Den Verlauf und die Auswirkung des Krieges im Hinblick auf die Verwicklung des Bodenseestädtchens Lindau darin nachzuzeichnen, hat sich der Lindauer Historiker, Antimilitarist und Pazifist Karl Schweizer zur Aufgabe gemacht – und alles mit hohem Gespür für die gelungene Vermittlung von Text und erstaunlichem Bildmaterial ins Werk gesetzt.

Die “Lindauer Hefte” setzen mit der 2. Ausgabe die Reihe, begonnen mit “Jakobiner am Bodensee” fort und setzen damit in der historisch-politischen Thematik einen Kontrapunkt. Im Zusammenhang wird so deutlich, wie so gegensätzliche historische Ereignishorizonte bis ins Innerste eines Gemeinwesens hineinwirken und schließlich immer in den Geschichten von Einzelnen, die zu entkommen, zu überleben suchen, münden und ihren einer modernen Geschichtsschreibung angemessenen Spiegel darstellen.

Karl Schweizer
Lindau und der I. Weltkrieg.
1914 – 1918.
Ein Überblick
100 Seiten.